Marie-Jeanne - Reichling.eu

Über mich

Von Beruf bin ich Erzieherin, Mutter und Pflegemutter von insgesamt 9 Kindern. Wir leben in in der Nähe von Trier.

In meinen Jugendbüchern behandle ich brisante Themen, die mir auf dem Herzen brennen. Probleme mit denen Kinder und Jugendliche konfrontiert sind, wie Homosexualität, Mobbing, Essstörungen und ADHS.

Außerdem habe ich einen Blog. Schaut doch einmal rein. Da gibt es eine spezielle Rubrik „Extra für euch Jugendliche“ da geht es um Themen, welche speziell Jugendliche betreffen. Es gibt auch andere Kategorien wie: Familie, Kinder, Erziehungsfragen, gesellschaftliche Entwicklung, Frühsexualisierung, Toleranz und Intoleranz.


Meine Bücher

Alex und die Suche nach seiner Identität

Alex und die Suche nach seiner Identität

Frust

Frust

Warum Sven?

Warum Sven?
Alle Bücher

Kurzgeschichten

Der Auswanderer

Der Auswanderer

Überraschungsflug

Überraschungsflug

Mord in den Kaiserthermen

Mord in den Kaiserthermen

aus dem Blog

Wenn euch der Sexualunterricht beschmutzt

13.07.2014

Liebe Jugendliche

Ihr seid in einem Alter, wo ihr auf vieles neugierig seid. So interessiert euch natürlich auch das Thema Sexualität. Ihr redet über verschiedenes mit euren Freunden, vielleicht stellt ihr sogar euren Eltern Fragen. Dazu habt ihr den Sexualunterricht in der Schule. Wie geht es euch damit?

Neulich habe ich die Aussage einer Grundschülerin der 2. Klasse gelesen, die sich über den eben abgehaltenen Sexualunterricht beschwerte : “Hören sie”, regte sie sich auf “diese Frau hat meine Seele beschmutzt!”

Was war passiert? Auf die Nachfrage, erklärten mehrere Kinder, die Lehrerin hätte ihnen ekelhafte Dinge erzählt. Sie hätte darüber gesprochen: Dass ihre kleine Tochter sich immer wie ein Junge gekleidet hätte und jetzt mit einer Frau zusammen leben würde. Über die Möglichkeit der Geschlechtsumwandlung, über Masturbation und Prostitution. Und über anderes, das diese achtjährigen Kinder sichtlich schockierte.

So etwas nennt sich schulische Frühsexualität.

Ich möchte euch warnen! Anstatt dass ihr im angemessenem Alter, von etwa elf, zwölf Jahren über Liebe und Sexualität und über das Kinderkriegen erfahrt und einen verantwortungsvollen Umgang mit eurem Körper lernt, werdet ihr förmlich mit diesen Themen bombardiert. Ihr werdet richtig in eine unnatürliche, viel zu frühe Sexualität hineingedrängt. Es wird immer mehr dazu kommen und vielfach ist es bereits so, dass Kinder in der Schule ermutigt werden, alles Mögliche auszuprobieren und sexuelle Vielfalt zu akzeptieren. In den Medien und in der Werbung dreht sich alles um Sex. Auch der Besuch von diversen Pornoseiten gehört bei vielen Jugendlichen bereits zum Alltag. All das zerstört die natürliche Schamgrenze, welche normalerweise bei Kindern eures Alters vorhanden ist.

Geht doch einfach auf euer Empfinden in diesen Dingen! Wenn es euch peinlich ist, wie im Sexualunterricht gesprochen wird, dann macht es wie das Mädchen und meldet es. Ich möchte euch ermutigen, euch dagegen zu wehren. Sagt es euren Eltern oder einem Vertrauenslehrer.


Kindererziehung in der Familie statt Geld und Karriere.

28.06.2014

Es ist ein großes Glück, Kinder zu haben. Ein Baby zu gebären und es zu stillen, ist eine der schönsten und wertvollsten Erfahrungen, die es gibt. Kinder sind ein Segen! Es bringt so viel Freude, ihre Entwicklungsschritte zu verfolgen, mitzuerleben, wie sie lernen, die Welt erforschen, und wie sich dabei ihre eigenen Persönlichkeiten herauskristallisieren. Man staunt über die Charaktereigenschaften von Mama und Papa, die sich plötzlich bei den Kleinen zeigen. Natürlich ist nicht alles nur Freude. Es gehört auch das Bangen dazu, wenn sie krank sind, die ganze Verantwortung, die Sorgen wenn sie in die Pubertät kommen und ebenso die Auseinandersetzungen in der Zeit.

Der Staat übernimmt bereits zu einem großen Teil die Kindererziehung. Viele Eltern geben ihre Kinder in die staatliche Betreuung ab, weil sie zu zweit arbeiten gehen. Man will seinen Kindern schließlich etwas bieten und sich selbst auch. Manche Mütter sind zwar mittags zuhause, doch die Kinder essen trotzdem in der Kantine, weil die Mahlzeiten dort billiger sind, als wenn man sie selber kocht.

Ich werfe mal die Frage auf. Wozu erzieht der Staat die Kinder? Und hat er dabei dieselbe liebevolle Absicht wie die Eltern? Wohl kaum.

Muss eine Frau, die nicht arbeitet, sich schlecht fühlen, wenn sie „nur“ Hausfrau und Mutter ist? Wenn sie sich zuhause um ihre Kinder kümmert, den Haushalt führt und ihrem Mann ein gutes Essen kocht, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Es lohnt sich, Familie und Kindererziehung an die erste Stelle zu setzen, ich kann es bezeugen. Meine acht Kinder und ein Pflegekind gingen weder in die Kinderkrippe noch in die Tagesstätte oder in die Ganztagsschule. Ich habe zuhause für sie gekocht, mit ihnen gespielt, habe ihre Entwicklung verfolgt, ja ihre Streitigkeiten geschlichtet. Dabei habe ich über mehrere Jahre hinweg nicht mein eigenes Wohlergehen an die erste Stelle gesetzt, sondern das meiner Familie. Und damit meine ich nicht ihr materielles Wohlergehen. Die jüngeren mussten schon mal die Kleider der älteren Geschwister tragen. Es wurde auf einiges verzichtet, doch wir waren füreinander da. Später, als Alleinerziehende, habe ich mein Bestes getan, damit die Kinder nicht zu sehr unter der Situation litten und habe sie nach bestem Wissen und Gewissen erzogen. Klar habe ich Fehler gemacht, auch meine Kinder machen Fehler, daraus lernen wir. Die vielgepriesene Professionalität gelernter Erzieher kann unseren Kindern niemals das geben, was ihnen die Familie gibt und bedeutet.

Statt den Familien die Kinder abzuluchsen, sollte der Staat sie vielmehr fördern, schützen und finanziell unterstützen.

Kinder sind unsere Zukunft, wir sollten sie nicht dem Staat überlassen. Wenn wir weiterhin unsere Kinder noch selber erziehen wollen, dann dürfen wir die Angebote des Staates, z.B. die gratis Kinderbetreuung, nicht mehr in Anspruch nehmen. Dann müssen wir uns wieder darauf besinnen, dass die Familie die Kernzelle der Gesellschaft ist. Sie ist der Ort wo man willkommen ist und Verständnis findet. Sie gibt den Kindern Schutz und Geborgenheit in den ersten Jahren. Vor allem aber ist das Wichtigste vorhanden, Liebe und Beziehung. Genau das, was Kinder brauchen, um sich gesund entfalten zu können und glücklich aufzuwachsen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/gender-mainstreaming-politische-geschlechtsumwandlung-1327841.html


Kuscheleckensex bei den Kleinsten – eine Auswirkung der Frühsexualisierung

04.06.2014

Drei Jungen sollen in einem Kindergarten ein Mädchen aufgefordert haben, sich nackt auszuziehen. Danach haben sie die Sechsjährige betatscht. Es sei durchaus üblich, dass Kinder sich in die Kuschelecke zurückziehen, sagen die Erzieher. Unbeaufsichtigt! Sowas nennt man freie Entfaltung. Bei manchen Kindern existiert kein natürliches Schamgefühl mehr, wie es für kleine Kinder in diesem Alter üblich ist. Resultat einer zu frühen Konfrontation mit nicht altersgerechter und übertriebener  Sexualität.

Und das ist nur ein Beispiel, das jetzt publik geworden ist. In andern Fällen ist es noch schlimmer gewesen. Ein Vater welcher sich beschwerte, als der Sohn nach sexuellen Übergriffen von andern Kindern mehrmals weinend nach Hause kam, wurde von der Erzieherin abgewimmelt. Andere Eltern suchten das Gespräch, weil ihr Junge von einem Mädchen gezwungen wurde, sich nackt auszuziehen und sie unten zu küssen und anzufassen. Die Erzieherin hat wortwörtlich gesagt: Wir sagen zu den Kindern, wenn sie sich gegenseitig erkunden und anfassen wollen, dann sollen sie das bei uns in der Gruppe in der Kuschelecke tun. Da kann man die Vorhänge zu ziehen.

Dies sind gravierende Auswirkungen von Frühsexualisierung und Gender in Kita und Schulen. Unsere Kinder sind zum Spielball von Lobbyisten geworden.

Rollenspiele mit sexuellem Inhalt seien ein wichtiges Übungsfeld für Kinder im Kontakt mit Gleichaltrigen, so Christa Wanzeck-Sielert, Diplompädagogin. Doktorspiele, Vater-Mutter-Kind-Spiele oder andere sexuelle Rollenspiele ermöglichen zum einen, gemeinsam auf Körperentdeckungsreisen zu gehen, und zum anderen, aktiv mediale Einflüsse zu verarbeiten und spielerisch umzusetzen. Zudem fördert das Sich-Ausprobieren-Dürfen in unterschiedlichen Rollen das Selbstständigwerden. Es werden Sexkoffer mit Sexspielzeugen bereitgestellt, die nicht der Entwicklung der Kinder dienen, sondern die dazu dienen, Kleinkindern von 4-7 Jahren Sex, Lust und Selbstbefriedigung beizubringen. Außerdem sollen Grundschulkinder wissen, dass es eine Vielfalt an sexuellen Neigungen gibt, um sich schnellstmöglich für „seine“ sexuelle Neigung zu entscheiden.

Was kann man tun, um sein Kind vor Frühsexualisierung zu schützen? Bei Fernbleiben vom Unterricht, kann es zu Strafverfolgung kommen, wie Familien aus eigener Erfahrung berichten. Eltern sind besorgt um ihre Kinder, weil ihnen das Recht auf deren Erziehung geraubt wird und sie keine Möglichkeit haben, mit zu entscheiden, was an Sexualkunde und wann es für das Kind gut ist! Was muss denn noch alles passieren? Es wird höchste Zeit, dass wir uns verstärkt gegen eine, jegliche Werte manipulierende und schamzerstörende Sexualisierung von Kindern in Bildungseinrichtungen wehren.

Lasst Kinder Kinder sein! Schützt die kindliche Reinheit und ihr natürliches Schamgefühl! Stoppt die Frühsexualisierung!


zum Blog